Rivalen in trauter Eintracht:
Intel & AMD vereinheitlichen x86-Software
Intel und AMD wollen die Softwareoptimierung auf x86-Prozessoren vereinheitlichen. Beide Unternehmen haben angekündigt, die Open-Source-Bibliothek OneDNN zukünftig als Standard für die Beschleunigung von x86-Prozessoren einzusetzen.
Die Entscheidung folgt einer Empfehlung der x86-Ecosystem-Advisory-Group (EAG), in der Intel und AMD gemeinsam an Verbesserungen für die x86-Plattform arbeiten. Ziel der Initiative ist es, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Prozessorherstellern zu vertiefen und die Softwareunterstützung für ihre Produkte stärker aufeinander abzustimmen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung ist die Integration der bisherigen ZenDNN-Optimierungen AMDs in OneDNN. Die Bibliothek stellt optimierte Funktionen bereit, mit denen sich Berechnungen auf Prozessoren effizienter ausführen lassen. Durch die Zusammenführung sollen Entwickler nicht mehr auf getrennte Softwarelösungen für Intel- und AMD-CPUs angewiesen sein, um die verfügbare Rechenleistung möglichst gut auszunutzen.
Besonders profitieren sollen Entwickler, die das Framework PyTorch für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz einsetzen. Die gemeinsame Softwarebasis soll die Entwicklung, Optimierung und Bereitstellung solcher Anwendungen vereinfachen. Unternehmen könnten dadurch KI-Workloads flexibler zwischen verschiedenen x86-Prozessoren betreiben, ohne umfangreiche Anpassungen für einzelne Hersteller vornehmen zu müssen, hieß es.
Intel sieht in der Zusammenarbeit zudem eine Möglichkeit, kommende Prozessorfunktionen leichter in bestehende Software einzubinden. Dazu zählen auch die geplanten AI Compute Extensions, die zusätzliche Möglichkeiten zur Beschleunigung von KI-Berechnungen bieten sollen.
Siehe auch:
- Die Bibliothek OneDNN fungiert als zentrales Element im KI-System PyTorch
- Intel und AMD kooperieren im Rahmen der x86 Ecosystem Advisory Group eng
- Bisherige ZenDNN-Optimierungen von AMD fließen vollständig in OneDNN ein
- Entwickler benötigen dadurch keine getrennten Softwarelösungen für CPUs mehr
- Der Chiphersteller AMD trat der UXL Foundation als Steuerungsmitglied bei
- Unternehmen können KI-Workloads künftig flexibler auf x86-Chips betreiben
KI-Entwicklung wird leichter
OneDNN wird somit zu einem zentralen Element innerhalb des KI-Frameworks PyTorch. Damit sollen Anwendungen auf CPUs beider Hersteller effizienter laufen und Entwickler weniger Aufwand betreiben müssen, um ihre Software an unterschiedliche Prozessorarchitekturen anzupassen.Die Entscheidung folgt einer Empfehlung der x86-Ecosystem-Advisory-Group (EAG), in der Intel und AMD gemeinsam an Verbesserungen für die x86-Plattform arbeiten. Ziel der Initiative ist es, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Prozessorherstellern zu vertiefen und die Softwareunterstützung für ihre Produkte stärker aufeinander abzustimmen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung ist die Integration der bisherigen ZenDNN-Optimierungen AMDs in OneDNN. Die Bibliothek stellt optimierte Funktionen bereit, mit denen sich Berechnungen auf Prozessoren effizienter ausführen lassen. Durch die Zusammenführung sollen Entwickler nicht mehr auf getrennte Softwarelösungen für Intel- und AMD-CPUs angewiesen sein, um die verfügbare Rechenleistung möglichst gut auszunutzen.
Stärkung von PyTorch
AMD ist außerdem der UXL Foundation als Steuerungsmitglied beigetreten. Die Organisation unterstützt die Entwicklung offener Softwaretechnologien, die auf unterschiedlichen Hardwareplattformen eingesetzt werden können. Die Mitgliedschaft soll dazu beitragen, die gemeinsamen Optimierungen weiterzuentwickeln und ihre Verbreitung voranzutreiben.Besonders profitieren sollen Entwickler, die das Framework PyTorch für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz einsetzen. Die gemeinsame Softwarebasis soll die Entwicklung, Optimierung und Bereitstellung solcher Anwendungen vereinfachen. Unternehmen könnten dadurch KI-Workloads flexibler zwischen verschiedenen x86-Prozessoren betreiben, ohne umfangreiche Anpassungen für einzelne Hersteller vornehmen zu müssen, hieß es.
Intel sieht in der Zusammenarbeit zudem eine Möglichkeit, kommende Prozessorfunktionen leichter in bestehende Software einzubinden. Dazu zählen auch die geplanten AI Compute Extensions, die zusätzliche Möglichkeiten zur Beschleunigung von KI-Berechnungen bieten sollen.
Siehe auch:
- Linux mit neuer CPU-Anforderung: Ohne TSC läuft zukünftig nichts mehr
- Amazon: AMD Ryzen 9850X3D gekauft, alte Intel-CPU erhalten - zweimal
- Microsoft erklärt, warum es keine Surface-PCs mit AMD-CPU (mehr) gibt
- Intel kommt nicht nach: CPU-Nachfrage 50% höher als Kapazitäten
- CPU-Marktanteile: AMD unaufhaltsam, Intel verliert in allen Bereichen
Themen:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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